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Richtig Heizen mit Holz

Holz ist ein klimafreundlicher, heimischer Energieträger und unverzichtbar für die nachhaltige Energieversorgung. Wer seinen Holzofen mit einer hochwertigen Brennstoffqualität sachgemäß betreibt, trägt zur Verbesserung der Luftqualität bei.

1. Den Ofenraum von Asche säubern.

2. Luft- und Drosselklappen ganz öffnen.

3. Das Holz locker in den Brennraum schlichten.

4. Anzündhilfe Flusch auf den Brennholzstapel legen.

4. Holzspäne gekreuzt darüber platzieren.

6. Von oben Anzünden.

7. Durch ausreichende Luftzufuhr rasch helle, hohe Flammen herstellen.

8. Ein kräftiges Feuer garantier einen guten Abbrand.

9. Luftzufuhr erst drosseln, wenn sich ein schöner Glutstock gebildet hat.

Warum von oben anzünden?

Um möglichst rasch hohe Temperaturen zu erreichen, empfehlen ExpertInnen, das Brennholz in Einzelöfen von oben anzuheizen. Das erscheint auf den ersten Blick ungewöhnlich, reduziert aber wesentlich den Schadstoffausstoß. Warum das so ist, kann an einer Kerze beobachtet werden: Die entstehenden Gase strömen durch die heiße Flamme nach oben und brennen dadurch vollständig aus. Das Feuer ist bereits nach wenigen Minuten rauchfrei.

Welche Anzündhilfen werden empfohlen?

Zum Anzünden in Wachs getränkte Holzwolle (Flusch) verwenden. Die Holzwolle auf den Brennstoffstapel im Feuerraum legen und kleine Holz späne am besten kreuz-förmig darüber platzieren. Das Naturprodukt Holzwolle hat eine lange Brenndauer und ist im Fachhandel erhältlich. Zum Anzünden kein Papier oder Kartonagen verwenden, sie verursachen Schadstoffe.

Wie regelt man die Luftzufuhr?

Für ein kräftiges Feuer ist eine ausreichende Luftzufuhr entscheidend. Dazu noch vor dem Anzünden Luft- und Drosselklappe ganz öffnen und Brennholz mit genügend Abstand einlegen. Helle, hohe Flammen signalisieren einen günstigen Abbrand. Klappen erst schließen, wenn sich ein schöner Glutstock gebildet hat. Beim Nachlegen Luftzufuhr wieder öffnen. Anders als bei Kachelöfen sollten beim Dauerbetrieb von Kaminöfen kontinuierlich ein bis zwei Holzscheite nachgelegt werden.

Bei entsprechendem Betrieb ist die zurückbleibende Asche weiß bzw. hellgrau und der Brennstoff ist vollständig verbrannt. Ständig verrußtes Glas bei Kaminöfen und schwarze Brennkammerwände weisen auf falsches Heizen hin.


Quelle: www.tirol.gv.at/richtigheizen